Innovation gestaltet unsere Zukunft!

FDP Main-Kinzig gut auf Bundesparteitag vertreten

„Mit Innovationen können wir unsere Zukunft gestalten.“ greift der Maintaler FDP-Fraktionsvorsitzende und Landtagskandidat Thomas Schäfer das Leitthema des FDP-Bundesparteitages in Berlin auf und führt weiter aus: „Wir leben in einer Welt des disruptiven Wandels, in der es nicht reicht, nur kleine Schritte zu gehen. Angesichts des  radikalen Wandels müssen wir große Schritte wagen.“ Mit dieser Einschätzung zeigt er sich einig mit den beiden weiteren Delegierten aus dem Kreisverband, Alexander Noll, Kreistagsabgeordneter und Landtagskandidat aus Großkrotzenburg und Dr. Ralf-Rainer Piesold, Kreisbeigeordneter aus Hanau. Mit Sorge sehen die drei Delegierten, dass in Deutschland der Status Quo verwaltet wird und damit das Land im weltweiten Wettbewerb zurückfällt. „Damit werden die Arbeitsplätze der Zukunft  gefährdet.“ so Thomas Schäfer.

„Voraussetzung für eine zukunftsfähige Bildung ist, dass die digitalen Fähigkeiten und Technologien und die Medienkompetenz fächerübergreifend in Lehrpläne integriert werden.“ hebt Dr. Ralf-Rainer-Piesold die Bedeutung der Digitalkompetenz als Bildungsziel hervor. Digitale Inhalte müssen durch den gesamten Bildungsweg von der Grundschule über die Berufsschulen bis in die Universitäten verankert werden. Dazu müssen die Lehrkräfte fit für die Digitalisierung gemacht werden. „Wir benötigen nicht nur digitale Medien in unseren Bildungseinrichtungen, sondern vor allem die passenden pädagogischen Konzepte, die mit den neuen Technologien vereinbart werden können.“ hält der Hanauer Delegierte fest.

Alexander Noll hebt hervor, dass es nicht reicht, nur die Wirtschaft und Gesellschaft auf die Digitalisierung vorzubereiten. Auch die staatliche Verwaltung müsse sich auf Innovationen einlassen: „Die Verwaltung muss seine Prozesse aus der Sicht des Nutzers denken. Das bedeutet Prozessoptimierung und eine erhebliche Verbesserung der Servicequalität in der öffentlichen Verwaltung.“ Der Kreistagsabgeordnete fordert, dass künftig die Nutzer auf Wunsch ihre Informationen nur einmal an eine staatliche Stelle übermitteln können. Eine Art One-Stop-Shopping für alle Bürgerservices muss zur Regel werden.

An der Diskussion auf dem Bundesparteitag beteiligten sich auch die beiden stellvertretenden Kreisvorsitzenden der FDP Main-Kinzig Susanne Ficus und Prof. Joachim Fetzer. Für Susanne Ficus ist es erforderlich, dass die Innovationsfähigkeit des Gesundheitssystems in Deutschland zu fördern. „Ein Beispiel für notwendige Innovationen ist die Einführung der elektronischen Patientenakte, die sich seit Jahren verzögert.“ Hier könne das Gesundheitssystem von hohen Kosten entlastet werden. Prof. Joachim Fetzer ergänzt: „Innovation zeigt sich besonders deutlich in der autonomen Mobilität.“ Damit greift er Entwicklungen bei den autonom fahrenden Automobilen, aber auch von autonom fliegenden Flugzeugen und fahrenden Schiffen auf. Besonders die ungeklärten Haftungsfragen müssen schnell geklärt werden, sonst ist das ein Innovations-Stopper.

Alle Vertreter der FDP Main-Kinzig sind überzeugt, dass die FDP nach vorn schaut. „Die Halbwertszeit von politischen Stimmungen wird kürzer. Wer sich von ihnen abhängig macht, ist verloren.“ greifen Thomas Schäfer, Alexander Noll und Dr. Ralf-Rainer Piesold eine Aussage des Bundesvorsitzenden Christian Lindner auf und bekräftigen, dass nicht Umfragen Politiker regieren sollten, sondern Politiker mit Überzeugungen versuchen sollten, Umfragen zu regieren. Dies werde sich bei der Hessischen Landtagswahl ebenfalls als der richtige Weg erweisen.